Gaspreisvergleich

Viele Verbraucher bezahlen in der Regel viel zu viel für ihr Gas. Auch wenn die Liberalisierung auf dem Gasmarkt gerade noch in den Anfangszügen steckt, gibt es abhängig von Region zu Region bereits mehrere Anbieter. Die Gaskunden sind nicht einfach nur von ihrem sogenannten Grundversorger gebunden, sondern können – sofern es mehrere Anbieter vor Ort – gibt frei wählen.

Ob es bei Ihnen einen günstigeren Gasanbieter als den jetzigen gibt, können Sie mit dem Tarifrechner für Gas herausfinden. Er sucht Ihnen alle auf die von Ihnen eingebende Postleitzahl verfügbaren Gastarife zu recht. Dabei sortiert er die relevanten Gastarife nach der Höhe des Preises angefangen bei dem günstigsten Gastarif.

Worauf Sie beim Gaspreisvergleich achten sollten

Beim Vergleich der Gaspreise empfiehlt es sich, eine Vorauswahl der für Sie infrage kommenden Gasanbieter und Gastarife zu machen. Suchen Sie vorzugsweise fünf Tarife aus, die Sie in die engere Wahl nehmen. Erst nach einer genauen Prüfung der einzelnen Konditionen können Sie den Spareffekt eines günstigen Gastarifs ausmachen.

Schauen Sie beispielsweise auf die Einzelfaktoren wie:

  • Arbeitspreis
  • Preisstufen nach Verbrauch
  • Grundgebühr
  • Laufzeit
  • Eventuelle Vorauskasse
  • Eventuelle Kaution
  • Mögliche Bonuskonditionen
  • Preisgarantien

Nehmen Sie sich für den Vergleich ein wenig Zeit. Auch wenn man lesen kann, dass ein Vergleich weniger als fünf Minuten dauern kann, so stimmt das nur bedingt. Ein genauer Blick lohnt sich. Denn es kann entscheidend auf den Endpreis wirken, ob für welche Preisstufen der Arbeitspreis gültig ist. Auch ist es für viele Kunden nicht gerade wünschenswert, per Vorauskasse oder gar eine Kaution zu zahlen. Hierbei ist zu bedenken, dass Sie eine Hohe Summe aufbringen müssen, bevor auch nur irgendeine Leistung in Anspruch genommen wurde.

Eher günstig wirkt sich beispielsweise eine Preisgarantie aus, die vor einer Preiserhöhung binnen des garantierten Zeitraumes schützt. Abwägen müssen Sie auch bei den vorgesehenen Laufzeiten. So ist eine 12-monatige Laufzeit zwar nicht selten und nicht unüblich, doch müssen Sie dabei die Leistung für den vorgesehenen Zeitraum verbindlich in Anspruch nehmen.